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    64 güste Stuten bei Hagyard: Wenn Aktivierung sichtbar macht, was Standarddiagnostik übersieht

    8. Februar 20257 min Lesezeit

    Tierärzte wissen seit langem, dass nicht alle Uterusinfektionen leicht zu finden sind. Einer der Ersten, der die Empfindlichkeit der Standarddiagnostik in Frage stellte, war der dänische Theriogenologe Jesper Nielsen. Seine Arbeiten verglichen die Wirksamkeit dreier gängiger diagnostischer Methoden: Uterustupfer, Low-Volume-Lavage und Endometriumbiopsie. Die Ergebnisse waren eindrucksvoll — ein deutlicher Weckruf hinsichtlich der Grenzen dessen, was wir als „unauffällig" betrachten.

    Nielsens Erkenntnisse ebneten den Weg für ein neues Verständnis der subklinischen Endometritis. Seine klinische Neugier legte den Grundstein für spätere Durchbrüche wie die Studie unter Leitung von Dr. Kirstina Lu bei Hagyard, Davidson & McGee.

    Vierundsechzig Stuten. Alle mit derselben frustrierenden Vorgeschichte: wiederholte Zuchtmisserfolge, unauffällige Ultraschallbefunde und „saubere" Uteruskulturen. Trotz Belegung mit nachweislich fertilen Hengsten und ohne erkennbare Anzeichen einer Infektion wurden sie einfach nicht tragend.

    Aber was, wenn sie gar nicht infertil waren?

    Was bActivate offenbarte

    In diesem wegweisenden Projekt erhielten die Stuten die Chance zu zeigen, was die traditionelle Diagnostik übersehen hatte. Mit bActivate — einem proprietären Wachstumsmedium zur Reaktivierung ruhender Streptococcus zooepidemicus-Infektionen — wurden Bakterien nachgewiesen, die sich unentdeckt tief im Endometrium verborgen hatten.

    Nach Einsatz von bActivate waren die Ergebnisse bemerkenswert:

    • 53 von 64 Stuten konzipierten nach der Behandlung (83 %)
    • 7 gingen während der Trächtigkeit aus der Nachverfolgung verloren (verkauft oder anderweitig nicht verfügbar)
    • 32 brachten ein lebendes Fohlen zur Welt, was einer Abfohlrate von 70 % unter den bis zum Termin überwachten Stuten entspricht

    Diese Stuten waren nicht infertil. Sie waren falsch beurteilt worden.

    Was das für Praktiker bedeutet

    Tierärzte: Diese Studie unterstreicht die Bedeutung, ruhende Infektionen in die diagnostische Abklärung einzubeziehen. Die Aktivierung mit bActivate kann Verborgenes sichtbar machen und eine wirksame, evidenzbasierte Behandlung ermöglichen.

    Stutenbesitzer: Wenn Ihre Stute trotz „normaler" Untersuchungen immer wieder güst bleibt, könnte dies das fehlende Puzzleteil sein. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach der diagnostischen Aktivierung.

    Beteiligte Wissenschaftler und Partner

    Prof. Anders Miki Bojesen, Universität Kopenhagen
    LinkedIn – Prof. Anders Miki Bojesen

    Dr. Morten Rønn Petersen, Klinische Reproduktions- und Fertilitätsforschung
    LinkedIn – Dr. Morten Rønn Petersen

    Dr. Kirstina Lu, DVM, Dipl. ACT – Hagyard Equine Medical Institute
    Dr. Kirstina Lu – Hagyard Equine Medical Institute


    Erfahren Sie, wie bActivate Tierärzten und Züchtern hilft zu sehen, was Standardtests nicht zeigen.

    Lassen Sie verborgenen Infektionen keinen Zufluchtsort mehr.